Bain and Company Germany, Inc.
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News 2010

11.08.2010 Bain-Studie „Die neue Dekade der Strategie“
München. Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise hat geschwächte Banken und überschuldete Staaten hinterlassen. Das erhöht die wirtschaftlichen Risiken. Mehr staatliche Regulierung und eine wirtschaftskritischere Öffentlichkeit setzen dem unternehmerischen Handeln stärkere Grenzen. Die Verlagerung des Wachstums in wenige Schwellenländer zwingt Unternehmen, ihre Wertschöpfungs- und Regionalstrategien neu auszurichten. Das Leben mit Unsicherheiten und die damit erschwerte Planbarkeit erfordern ein neues strategisches Handeln. Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie von Bain & Company „Die neue Dekade der Strategie“. Die Studie untersucht den Einfluss der Krise auf langfristige Trends und gibt Antworten auf die Implikationen für Unternehmen in einer veränderten Welt. Die mittelfristigen Folgen der Krise werden die Weltwirtschaft spürbar bremsen und destabilisieren. Beinahe alle Branchen sind davon betroffen – auch die, welche die Krise zunächst unbeschadet überstanden haben. Die veränderten Rahmenbedingungen erfordern neue Strategien und neue Planungsprozesse.
30.06.2010 Bain & Company verstärkt Industrie-Expertise
Zürich. Anfang 2011 wird die Schweizer Partnergruppe der Strategieberater von Bain & Company durch Michael Füllemann erweitert. Mit ihm stösst eine Persönlichkeit mit umfassendem Erfahrungshintergrund aus Linie und Beratung zum Zürcher Team: Michael Füllemann war Konzernleitungs-Mitglied bei Schindler und zuvor Senior Partner bei der Boston Consulting Group. Mit dieser Verstärkung baut das Team von Bain & Company Schweiz seine Schlüsselkompetenzen in den Gebieten "Strategische Transformationen" sowie "Performance Improvement" im Industriebereich weiter aus.
18.06.2010 Bain-Studie: Kostendruck in der IT verändert die Geschäftsmodelle der Enterprise-Softwareanbieter
München. Trotz des sich andeutenden Endes der Krise besteht weiterhin IT-Kostendruck in den Unternehmen. Das beschleunigt den Wandel der IT-Branche zu On-Demand-Angeboten. Künftig wird Software immer häufiger über Onlineplattformen angeboten, was das Geschäftsmodell der Enterprise-Softwareanbieter nachhaltig verändern wird. Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie von Bain & Company „Preparing for the On-Demand Game in the Enterprise Software Industry“. Vier Trends beeinflussen diese Entwicklung stark: 1) Software-as-a-Service (SaaS) verteilt Lizenzumsätze auf längere Zeiträume, 2) zunehmend integrierte IT-Anbieter heben die Grenzen zwischen Hardware, Software und Services auf, 3) der Serviceanteil der IT-Wertschöpfung steigt und 4) Open-Source etabliert sich als echte Alternative zu klassischen Softwareangeboten. Über den Erfolg eines SaaS-Anbieters entscheiden eine solide Plattformstrategie, das Management der Software- und Servicepartner sowie das rechtzeitige und langfristige Besetzen der Kundenschnittstelle.
11.06.2010 Luxusmarken weiter auf Vormarsch - Bain-Studie prognostiziert für 2010 Wachstum im internationalen Luxusgütersegment für alle Produktkategorien
München. Die Umsätze im internationalen Luxusgütersegment werden 2010 um vier Prozent auf voraussichtlich 158 Milliarden Euro ansteigen. Getragen wird dieses Wachstum vor allem durch den asiatischen Raum. Die Hauptwachstumstreiber sind Accessoires, Schuhe und Lederwaren. Das sind die Kernergebnisse der aktuellen Studie „Luxury Goods Worldwide Market Study“, die zweimal jährlich von der Unternehmensberatung Bain & Company in Zusammenarbeit mit der italienischen Fondazione Altagamma durchgeführt wird.
09.06.2010 Bain & Company ist offizieller Partner des Consulting Clubs der Universität St. Gallen
Zürich/München. Die Studenten der Universität St. Gallen (HSG) haben den „Students’ Consulting Club“ ins Leben gerufen, mit dem Ziel, den Austausch zwischen Top-Unternehmensberatungen und Universität zu fördern. Als weltweit führende Strategieberatung ist Bain & Company von Anfang an Förderer und Partner des Clubs und baut die Zusammenarbeit in Zukunft noch weiter aus.
27.05.2010 Bain-Studie: Unternehmen profitieren in turbulenten Zeiten von der Konzentration auf ihr Kerngeschäft
München. Verfolger in einem Markt mit schwachem Kerngeschäft haben in der vergangenen Rezession doppelt so viel an Wert eingebüsst wie die jeweiligen Marktführer. Ausserdem verzeichneten sie zwei- bis fünfmal stärkere Schwankungen bei ihren Gewinnmargen als die Spitzenreiter in der jeweiligen Industrie. Nur eines von zehn Unternehmen schafft nachhaltig Wert und erwies sich damit während der letzten zehn Jahre als „Sustained Value Creator“. Das sind die Kernergebnisse der aktuellen Studie von Bain & Company, die im Buch „Profit from the Core: A Return to Growth in Turbulent Times“ vorgestellt werden.
10.05.2010 Bain & Company investiert weiter in Wachstum: Erfahrene Experten verstärken die Partnergruppe in Deutschland und der Schweiz
München/Zürich. Die internationale Strategieberatung Bain & Company setzt mit dem Zugang von zwei erfahrenen Partnern weiter auf Expansion. Dr. Gunther Schwarz wird die Praxisgruppe Finanzdienstleistungen der Strategieberatung vom Standort Düsseldorf aus unterstützen und Josef Ming wird als Mitglied des Partnerteams von Zürich aus aktiv sein.
03.05.2010 Bain-Analyse zum Kanzlergipfel Elektromobilität: Höchste Zeit zu Handeln
München. Mit der Gründung der Geschäftsstelle E-Mobilität geht die Bundesregierung einen entscheidenden Schritt. Dadurch könne die künftige öffentliche Förderung bei der Entwicklung elektrisch betriebener Fahrzeuge nach einem einheitlichen Konzept zentral gesteuert werden, wie es auch in vielen anderen Ländern bereits der Fall sei. Dies gebe der deutschen Industrie die Möglichkeit, ihren derzeitigen Rückstand bei Serienfahrzeugen mit Elektroantrieb noch aufzuholen. Wie das gehen könnte, zeigt eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Bain & Company.
21.04.2010 Bain-Studie: Versicherungsvertriebs-Benchmarking - Erfolg im Versicherungsvertrieb durch klare Kanalfokussierung
München. Der Erfolg im Versicherungsvertrieb ist nicht an den Vertriebskanal gebunden, wohl aber an die Kanalbearbeitung. Die aktuelle Studie der Unternehmensberatung Bain & Company „Nachhaltiger Vertriebserfolg in Ausschliesslichkeitsorganisationen und Maklervertrieben“ zeigt, dass markengebundene Vertriebe und Versicherungsmakler bei den Gesamtkosten sowie im Gesamtergebnis vergleichbar sind. Während die markengebundene Ausschliesslichkeitsorganisation ihre Stärken in der Bindung und Potenzialausschöpfung der Kunden hat, ist über Makler ein höheres Neugeschäftswachstum möglich. Die erfolgreichsten Versicherer im markengebundenen Vertrieb konzentrieren sich auf eine verkaufsnahe, vermittlerspezifische Unterstützung, fokussieren sich auf effektive Bestandsausschöpfung, stellen schlanke Führungs- und Stabsfunktionen sicher und bieten ein massgeschneidertes Vergütungssystem, das optimale Anreize für Neugeschäft und Bestandsarbeit entlang der strategischen Ziele setzt. Die Besten im Maklerkanal haben einen klaren Maklersegmentfokus und richten Produkte, Betreuung und Provisionen eng an den Bedürfnissen der Makler aus.
19.04.2010 Stahl: Höhere Preise, mehr Risiko, aber weniger Rendite
München/Düsseldorf. Der Stahlmarkt tritt in eine neue Phase ein. Künftig müssen alle Beteiligten, vom Stahlerzeuger bis zum Maschinenbauer mit kurzfristigeren Lieferverträgen und stärkeren Preisschwankungen umgehen lernen. Für die Metallindustrie bedeutet das höhere Risiken, die nur teilweise an die Kunden weitergegeben werden können. Metallverarbeitende Unternehmen müssen künftig ihre Preisrisiken enger managen, Absicherungsgeschäfte beherrschen sowie Vertrieb und Einkauf besser miteinander verzahnen.
26.03.2010 Bain & Company unterstützt WHU-Private Equity Conference 2010
München. Die WHU – Otto Beisheim School of Management lädt heute im Rahmen der 5. Campus For Finance – Private Equity Conference 2010 nach Vallendar ein. Bain & Company beteiligt sich als strategischer Kooperationspartner wieder an der Konferenz und gibt Einblicke in seine Private Equity Group und den Bain Commercial Due Diligence-Ansatz.
24.03.2010 Junge Wirtschaftselite setzt auf Wachstum
München. Im Rahmen einer informellen Netzwerkveranstaltung zum Thema „Das Ende der Krise – was kommt danach?“ traf Bain & Company junge Führungskräfte, um über aktuelle Fragestellungen, Erfahrungen und Lösungsansätze zu diskutieren. Ziel dieses ersten „Bain Business Circle“ war die Auseinandersetzung mit den Chancen und Risiken der Krise und wie deren Auswirkungen das zukünftige strategische Handeln verändern.
04.03.2010 Bain-Studie zu Investitionsgüterherstellern – Mehr Service führt zu höheren Umsätzen und besseren Margen
München/Düsseldorf. Je konsequenter sich ein Investitionsgüterhersteller als Lösungsanbieter positionierte, desto erfolgreicher bewältigte er die globale Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009. Das ist ein zentrales Ergebnis der aktuellen Studie „Wachstumsmotor Service“ der Strategieberatung Bain & Company über die Entwicklung der Maschinen- und Anlagenbauer im deutschsprachigen Raum. So litt die Marktkapitalisierung von Service-Champions mit einem Dienstleistungsanteil am Umsatz von mehr als 30 Prozent erheblich weniger unter den Kapitalmarktturbulenzen der vergangenen beiden Jahre als die der Wettbewerber. Eine wesentliche Ursache: die bessere Ertragssituation. Im Durchschnitt erwirtschaftet die Industrie mit Dienstleistungen wie der Wartung, Modernisierung und Finanzierung von Anlagen mit 21 Prozent eine viermal so hohe operative Marge (EBIT) wie mit dem Verkauf neuer Produkte.
26.02.2010 E-Mobility-Studie: Bis 2020 hat die Hälfte aller neuen Autos einen Elektroantrieb
München/Zürich. Die Zukunft des Elektroautos beginnt jetzt. Eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Bain & Company zeigt, dass es bereits heute einen Markt für jährlich 100.000 Elektrofahrzeuge allein in Europa und 350.000 weltweit gibt, der keine aufwendige Infrastruktur durch E-Tankstellen benötigt. In zehn Jahren, so das Basisszenario einer Hochrechnung der Unternehmensberatung, wird die Hälfte aller neu gebauten Fahrzeuge einen Elektroantrieb besitzen, sei es als rein batteriebetriebenes E-Auto, als so genannter Range Extender mit zusätzlichem Stromgenerator oder als Hybrid. Die Batterie, die das E-Auto heute noch teuer macht, wird durch die Kostensenkungseffekte der Massenproduktion bis zum Jahr 2020 nur noch rund ein Drittel kosten. Diese Entwicklung wird vor allem durch die steigende Nachfrage der Kunden beschleunigt, die vom emissionsfreien und lautlosen Fahren begeistert sind. Die typischen Erstkunden besitzen bereits ein Premiumfahrzeug. Sie nutzen das E-Auto als Stadtwagen und akzeptieren das derzeitige Preisniveau sowie den Stand der heutigen Technik. Wenn sie diesen neuen Megatrend hin zur Elektromobilität als Chance erkennen und wahrnehmen, haben die deutschen Hersteller eine gute Ausgangslage, um sich am E-Fahrzeugmarkt mit Premiumangeboten für die anspruchsvolle Käuferschicht zu etablieren.
17.02.2010 Wachstum durch loyale Kunden
München/Zürich. Loyalität und Weiterempfehlung gehören zu den ältesten, sichersten und kostengünstigsten Wegen zu mehr Wachstum. Untersuchungen der Strategieberatung Bain & Company zeigen, dass Unternehmen mit besonders loyalen Kunden in allen Branchen zu den Wachstums-Champions zählen. Die Etablierung und Umsetzung einer Unternehmensstrategie, die den loyalen Kunden in den Mittelpunkt stellt, ist deshalb eine effektive Methode, ein Unternehmen auf Wachstumskurs zu bringen und zu halten. Loyalitätsmanagement bedeutet, sich auf die Dinge zu fokussieren, die für die Kunden wirklich relevant sind und so klare Steuerungsimpulse zu setzen. Ziel ist es, die gesamte Organisation Schritt für Schritt besser auf die loyalitätserzeugenden Kundenkontakte hin auszurichten, ohne dabei die Kosten aus den Augen zu verlieren.
05.02.2010 Bain-Studie über Gleichstellung am Arbeitsplatz: Gleichstellungsprogramme in Unternehmen versagen
München. Männer und Frauen sind weiterhin unterschiedlicher Meinung über die Realität und den Wert der Gleichstellung in Unternehmen. Das zeigt die aktuelle Umfrage der Strategieberatung Bain & Company in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift Harvard Business Review, bei der weltweit mehr als 1.800 Angestellte beiden Geschlechts – davon 60 Prozent in Führungspositionen – befragt wurden. Die überwiegende Mehrheit gab an, von den Vorteilen der Gleichstellung am Arbeitsplatz überzeugt zu sein. Doch während 84 Prozent der Frauen der Meinung sind, dass Gleichstellung auch ein strategisches Ziel ihres Unternehmens sein sollte, glauben das nur 48 Prozent der Männer. Nach Ansicht der Autoren der Studie „The great disappearing act: Gender parity up the corporate ladder“ liegen die Gründe für die anhaltende Stagnation der Gleichstellung in der Besetzung von Führungspositionen, im Fehlen von Prozessen und Zielkennzahlen sowie im mangelhaften Monitoring der erreichten Gleichstellung. Die Studie zeigt, dass 75 Prozent der Unternehmen die Gleichstellung nicht zum ausdrücklichen und sichtbaren Unternehmensziel erklärt haben und 80 Prozent nur ungenügende Mittel zur Erreichung von Gleichstellung zur Verfügung stellen.
26.01.2010 Bain unterstützt Start der ersten Schulprojekte von Learn Money
München/Zürich. Learn Money – eine Initiative zur Verbesserung der finanzwirtschaftlichen Kenntnisse von Jugendlichen und jungen Erwachsenen – veranstaltet während des Weltwirtschaftsforums 2010 in Davos einen Workshop mit dem Friedensnobelpreisträger Professor Mohammad Yunus unter der Schirmherrschaft von Kronprinz Haakon von Norwegen. Im Dialog mit den Schülern einer Sekundarstufe geht es um den verantwortungsbewussten Umgang mit Geld.
18.01.2010 Staatliche Konjunkturprogramme – die grössten Potenziale für Schweizer Unternehmen liegen im Ausland
Zürich/München. Die Debatten um staatliche Konjunkturpakete zur Bekämpfung der Finanz- und Wirtschaftskrise haben 2008 und 2009 international hohe Wellen geschlagen. Weniger zu reden gibt nun in der Öffentlichkeit die eigentliche Umsetzung der Programme. Dabei haben Unternehmen ein grosses Interesse, sich über ihre geschäftlichen Chancen in diesem Umfeld zu informieren. Und dies zeitnah, denn die Programme sind in ihrem Volumen beschränkt. Die Unternehmensberatung Bain & Company hat untersucht, wo für Schweizer Unternehmen die grössten Potenziale liegen. Die Antwort: Vor allem in den USA und in China. Und vor allem in den Bereichen Infrastruktur, Energie und „grüne“ Technologien.